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Alle Pressemeldungen

Hier geht es zu unseren Presseinformationen zum Thema Schulministerium.

Sackgasse für Förderschulabgänger

Eltern sind entsetzt über die angedachte Verfahrensänderung. Wie geht es weiter, wenn Schülerinnen und Schüler an Förderschulen und integrativen Lerngruppen nach 10 Vollzeitschuljahren den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 erreicht haben, fragen sich aktuelle viele Eltern und Jugendliche  im Kreis Gütersloh. Nach Information der Bezirksregierung Detmold werden diese Schülerinnen und Schüler nicht mehr sonderpädagogisch gefördert.Lesen Sie HIER  unsere Pressemitteilung.

 

Zukunftschancen für Handwerksberufe entdeckt

„Änderungsschneider/in, Autosattler/in oder doch lieber Maler/in?“ Die Entscheidung für den richtigen Ausbildungsberuf fällt vielen Jugendlichen schwer. Viele Schüler aus dem neunten und zehnten Jahrgang sowie Eltern und Lehrkräfte nutzten das Angebot der Kreisschulpflegschaft, das Handwerksbildungszentrum Brackwede Fachbereich Bau e.V. (HBZ) zu besuchen.

„Im Rahmen unserer Informationsveranstaltung für Eltern von Kindern mit Förderbedarf im Mai zum Thema Berufsperspektiven wurde der Wunsch nach praxisbezogenen Einblicken geäußert“, so die Vorsitzende der Kreisschulpflegschaft Gütersloh Edith Mathmann. Diesem Wunsch wurde nun entsprochen. Das HBZ Brackwede bietet neben der überbetrieblichen Ausbildung für Baulehrlinge Zukunftstage, BauCamps für Ausbildungsplatzsuchende oder das Projekt Talente-Schmiede an für Ausbildungsabbrecher und Umschüler/innen            „Ich weiß zwar, was ich gerne mache, aber ich bin noch unsicher, was ich mal werden will und weiß noch gar nicht, was mir wirklich liegt“, sagt eine Schülerin. Sie hat extra einen Termin abgesagt, um sich über die Ausbildungsberufe im Baubereich zu informieren. Gemeinsam mit ihren Mitschülern konnte sie sich einen Überblick über bislang unbekannte Berufsfelder verschaffen.

„Unser Motto lautet: Frischluft statt Fließband. Sicher ist man bei Wind und Wetter draußen im Einsatz, es kann auch mal laut und staubig auf der Baustelle sein, aber Handwerksberufe bieten gute Zukunftschancen“, erklärt Susan Klaus, Projektleiterin im Handwerksbildungszentrum.

„Es ist immer hilfreich, wenn Eltern ihre Kinder im Berufsorientierungsprozess unterstützen, so ist es natürlich besonders erfreulich, dass auch Eltern dieses Angebot genutzt haben“, erklärte die Schulpflegschaftsvorsitzende der Martinschule Sonja Uhlenbrock und freute sich über das positive Feedback der Teilnehmer zur Veranstaltung. Auf Anregung der interessierten Eltern und in Abstimmung des engagierten Lehrers der Martinschule in Rietberg, Achim Röser, wurde gemeinsam mit dem HBZ Brackwede bereits über mögliche Schulpraktika und Termine gesprochen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Kreisschulpflegschaft Gütersloh e. V.  Telefon 05245-7550.

 

Pressemitteilung: Individuell pragmatische Lösungen für die Beschäftigung behinderter Menschen gefordert

 

Individuell pragmatische Lösungen für die Beschäftigung behinderter Menschen gefordert
Externe Unterstützungen der Unternehmen und Änderungen in der Gesetzgebung erforderlich

 „Benachteiligte Menschen müssen leider ihr Leben lang ihr Können beweisen und für ihr Recht kämpfen.“ Mit diesen Worten traf Jens Schmidt von der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld genau die Sorgen der Eltern, mit einem sonderpädagogisch förderbedürftigen Kind.

Welche beruflichen Möglichkeiten bieten sich für Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, mit den Förderschwerpunkten Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung? Welche Chancen haben Förderschulabgänger/innen auf dem Arbeitsmarkt? Wer bietet Unterstützung an und in welcher Form? Und was können Eltern tun, um ihr Kind auf dem Weg in die Berufsausbildung zu unterstützen?

Zu diesen Themen hatte die Kreisschulpflegschaft Gütersloh e.V.,  unter der Leitung der Vorsitzenden Edith Mathmann, in Kooperation mit dem Bildungsbüro Gütersloh, der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, der Agentur für Arbeit Gütersloh, der Kreishandwerkerschaft Gütersloh, vertreten durch Reinhard Aschentrup (Obermeister der KFZ-Innung), dem HBZ Brackwede – Fachbereich Bau e.V. die Eltern am 05.06.2012 im Kreishaus zu einem Informationsabend eingeladen. Die hochkarätigen Referenten der jeweiligen Institutionen boten eine interessante Informationsveranstaltung, die von den teilnehmenden Eltern lebhaft und anregend verfolgt wurde.

Die Eltern hatten die Gelegenheit, kompetente Antworten auf ihre Fragen zu bekommen und ihre Sorgen bezüglich der beruflichen Zukunft ihrer Kinder zu teilen. Vielen Eltern war es ein Herzensanliegen zu wissen, ob es im regionalen Arbeitsmarkt Betriebe gibt, die Förderschulabgänger ausbilden und welche Chancen der Arbeitsmarkt ihren förderbedürftigen Kindern nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung bietet?

Alle Anwesenden waren sich einig, dass leider nur sehr wenige Betriebe den Förderschulabgängern die Möglichkeit eines Ausbildungsplatzes bieten. Die Bedingung der sonderpädagogischen Einzelberatung, die die Unternehmen in 300 Stunden Zusatzausbildung nachweisen müssen -für die Einstellung der Förderschulabgänger als Azubis- stellt ein großes Hindernis dar. Reinhard Aschentrup, Obermeister der KFZ-Innung Gütersloh sagte, dass sie für ihr Unternehmen das Problem mit einem externen Berater gelöst hätten, wobei diese Lösung nicht auf andere Unternehmen übertragbar wäre. Herr Aschentrup beklagte, dass der Gesetzgeber hierbei  oft ein Hemmnis sei und, dass man für solche Probleme pragmatische Einzellösungen finden müsste.

Mark Eßelmann von der Agentur für Arbeit betonte, dass die Leistungsbereitschaft und Ausbildungsfähigkeit der Förderschulabgänger/innen ausschlaggebend ist für eine Reha-Maßnahme. Der Förderschulleiter der Martinschule Reinhard Bardt gab den Eltern mit: „Auch wenn sich eine Behinderung sehr diskriminierend anhört, sollten Eltern, die die Hilfestellungen und Hilfsangebote annehmen wollen, sich zu den Schwächen ihres Kindes als „Behinderung“ bekennen, da es die Fördermaßnahmen leider nur in Verbindung mit einer anerkannten „Behinderung“ gibt“.

Projektleiterin Susan Klaus vom Handwerksbildungszentrum (HBZ) Brackwede – Fachbereich Bau e.V. informierte über die Vielzahl der Möglichkeiten, die das Handwerk Schüler/innen bietet: Für ein zweitägiges Praktikum anlässlich der sog. Zukunftstage steht das HBZ Brackwede jedem/r interessierten Schüler/in nach Anmeldung offen. Das im Juli stattfindende BauCamp bietet dem/r Sieger/in garantiert einen Ausbildungsplatz.

Die Schulpflegschaftsvorsitzende der Martinsschule Sonja Uhlenbrock und Edith Mathmann informierten über Förderungen durch das Elternhaus und gaben praxisnahe Tipps zum Erwerb der Ausbildungsfähigkeit. Mathmann kündigte auf Wunsch der Eltern ein regelmäßiges Austauschtreffen an und das gut aufgebaute Netzwerk aus zahlreichen Kooperationspartnern und der Wirtschaft bedarfsorientiert einzuschalten. 

Ein Ergebnis der positiv reflektierten Veranstaltung war es, dass die Eltern zusammen mit ihren Kindern einen Besuch beim HBZ Brackwede planen; dazu werden Eltern-Fahrgemeinschaften gebildet.

Bildzeile von li: Jens Schmidt, Edith Mathmann, Fatma Yüksel, Reinhard Aschentrup, Sonja Uhlenbrock, Reinhard Bardt, Susan Klaus, Mark Eßelmann

Nähere Informationen und Anmeldungen unter info@ksgt.de  und auf www.ksgt.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Kreisschulpflegschaft Gütersloh e. V.  Telefon 05245-7550.
 

Das Westfalen-Blatt berichtete am 6.07.2012: Motivierendes Lernklima ist wichtiger als Leistungsdruck

K r e i s G ü t e r s l o h (WB).
Die Not mit den Schulnoten ist groß. Darum bietet die Kreisschulpflegschaft erstmals eine Umfrage zur Schulnotenvergabe an Grund- und weiterführenden
Schulen im Kreis Gütersloh an (www.ksgt.de).
In Dutzenden von Krisengesprächen ist deren Vorsitzende Edith M a t h m a n n dem Geheimnis der Zensuren auf die Spur gekommen. WB-Redakteur Stephan R e c h l i n würde es gerne erfahren. Lesen Sie hier den Presseartikel:

Neue Westfälische (NW) Von deutschen für polnische Eltern, 15.03.2012

Kreisschulpflegschaft bringt Elternleitfaden zur Berufsausbildung jetzt auch auf Polnisch heraus

 Kreis Gütersloh (lina). „Die Eltern sind die ersten und wichtigsten Unterstützer in Sachen Berufswahl“, sagt Edith Mathmann,
Vorsitzende der Kreisschulpflegschaft. Deshalb gibt es bereits seit gut zweieinhalb Jahren einen Elternleitfaden, der aufklärt über mögliche Ausbildungswege für Jugendliche. Bisher gab es die 28 Seiten umfassende Broschüre in drei Sprachen – in Deutsch, Türkisch und
Russisch. Nicht zuletzt anlässlich des NRW-Polen-Jahres wurden jetzt auch 2.000 Exemplar in Polnisch aufgelegt.
Lesen nachfolgend den gesmaten Presseartikel der NW.

Radio Gütersloh 13.03.2012: Neuer Elternleitfaden vorgestellt

Die Kreisschulpflegschaft bietet einen neuen Service für Eltern an. Sie hat den Leitfaden „Mein Kind auf dem Weg in den Beruf“ in polnischer Sprache vorgestellt. Matthias Traeger berichtet. Wie läuft das Bewerbungsverfahren? Was für Unterlagen benötigt mein Kind? Worauf achten die Unternehmen? Antworten auf diese Fragen gibt es jetzt auch in polnischer Sprache. Damit komplettiert die Kreisschulpflegschaft ihr Angebot – schon in der Vergangenheit hat der Leitfaden in deutscher, türkischer und russischer Sprache landesweites Lob bekommen.
Hier gibt es links zum deutschen, türkischen, russischen und polnischen Elternleitfaden.

Den Leitfaden  finden Sie hier auch unter Links & Dokumente.

Westfalen-Blatt, Mittwoch, 8. Februar 2012

Und beim Memory wird geredet - Pilotprojekt »Komm, wir spielen Sprache«  startet mit Kindergartenkindern in der Astrid-Lindgren-Schule -  lesen Sie nachfolgend den Presseartikel.

»Komm, wir spielen Sprache« ist ein Pilotprojekt der Kreisschulpflegschaft Gütersloh und des Schulamtes des Kreises

Radio Gütersloh, 08.02.2012 Schulinformationen in Rheda-Wiedenbrück

Radio Gütersloh: Mehr als 200 Eltern haben sich in Rheda-Wiedenbrück über die Schulformen in der Stadt informiert. Die Kreis- und die Stadtschulpflegschaft hatten zu dem Informationsabend ins Wiedenbrücker Kreishaus eingeladen. Ein Referent des NRW- Schulministeriums stellte die Form einer neuen Sekundarschule vor. Auch über eine Gesamtschule wurde gesprochen.

Schulpflegschaftsmitglieder präsentierten in Vorträgen ihre jeweiligen weiterführenden Schulen. Aktuell läuft in Rheda-Wiedenbrück eine engagierte Diskussion, ob es dort eine neue Schulform geben soll. Hier haben Politik und Verwaltung aber noch keine Entscheidung getroffen. Möglich wäre auch, an dem jetzigen dreigliedrigen Schulsystem mit Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien festzuhalten. Vorher sollen noch die Eltern in Grundschulen befragt werden.

Schulinformationen in Rheda-Wiedenbrück

Nachrichtenbeitrag von Radio Gütersloh: In Rheda-Wiedenbrück berichten Eltern morgen über ihre Erfahrungen mit Schulen in der Stadt. Die Stadt- und die Kreisschulpflegschaft laden zu einem Informationsabend ein. Ein Vertreter des NRW Schulministeriums stellt die Form der Sekundarschule vor. Eltern aus den Schulpflegschaften berichten über die Angebote an den einzelnen weiterführenden Schulen in Rheda-Wiedenbrück. Außerdem stellen sie sich den Fragen interessierter Eltern.  Die Veranstalter wollen nach eigenen Angaben neutral informieren. Der Infoabend beginnt morgen um 19 Uhr im Wiedenbrücker Kreishaus. Die Einladung finden Sie hier. Den Programmablauf gibt es hier.

zdi-Zentrum pro MINT GT; MINT-Asse-Wettbewerb 2012

Das zdi-Zentrum pro MINT GT Kreis Gütersloh veranstaltet dieses Jahr zum zweiten Mal einen Wettbewerb zur Förderung von Schülerinnen und Schülern der 8., 9. und 10. Jahrgangsstufe bzw. Einführungsphase, die ihr Interesse auf den Bereich der MINT-Fächer gelegt haben. Bei der Auslobung unter dem Namen „pro MINT GT sucht: MINT-Asse im Kreis Gütersloh“ können Schüler mit einem guten naturwissenschaftlichen Durchschnitt (2,0 oder besser in den MINT-Fächern) teilnehmen. Dazu müssen sie ihr Halbjahreszeugnis vom 10.02.2012 einschicken. Neben dem Zeugnis ist zusätzlich ein Fragebogen auszufüllen, um so eine aussagefähige Bewerbung zu erhalten.Teilnahmeschluss ist der 9. März 2012. Den Erstplatzierten aus den einzelnen Jahrgangsstufen winken spannende Geld- und Sachpreise. Die besten 30 aus allen drei Jahrgangsstufen dürfen sich auf einen erlebnisreichen MINT-Tag freuen. Hinweise zum Wettbewerb finden Sie hier. Weitere Informationen und den Fragebogen erhalten Sie auf www.pro-mint-gt.de

Die Kreisschulpflegschaft gratuliert allen MINT-Asssen und ihren Eltern. Von 87 Bewerbern waren 34 in die engere Wahl gelangt.Das ZDI-Zentrum (Zukunft durch Innovation) im Kreis hat im Gütersloher Miele-Forum einige Schüler ausgezeichnet. Sie haben in Sachen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik („Mint“) Besonderes geleistet. "Die Glocke"  berichtet am 27. Juni 2012. Lesen Sie HIER den Presseartikel.

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