Auf den guten Lehrer kommt es an

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Auf den guten Lehrer kommt es an

Hattie-Studie Ich bin superwichtig!

Kleine Klassen bringen nichts, offener Unterricht auch nicht. Entscheidend ist: Der Lehrer, die Lehrerin. Das sagt John Hattie. Noch nie von ihm gehört? Das wird sich ändern.

Im Auftrag von Eltern möchten wir auf diesen  Artikel aus der "Zeit" hinweisen - die dort geschilderten Erkenntnisse sind hochinteressanrt und treffen auf so manche Schule definitiv zu.
http://www.zeit.de/2013/02/Paedagogik-John-Hattie-Visible-Learning/seite-1

"Der Artikel bietet bestimmt genug Material für viele Diskussionen. Endlich gibt es einmal fassbares Zahlenmaterial, auch wenn es aus dem angelsächsischen Raum stammt", so die Mütter und Väter.

 

 

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Auf den guten Lehrer kommt es an

Liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Eltern,

wir haben etliche  Rückmeldung  zu diesem Thema erhalten.

Hier ein Feedback einer Leserin.

Vielleicht trauen sich jetzt  auch andere, einen Kommentar dazu zu schreiben.

Viele Grüße

Edith Mathmann

 

 

Hallo Frau Mathmann!

Ich denke, dass die Studie bei vielen auf ein offenes Ohr stößt. Jetzt ist nur zu hoffen, dass der Artikel über die Studie über die Kreisschulpflegschaft und andere Wege weiterverbreitet wird und endlich auch einmal Lehrer zum Nachdenken bringt.

Es ist ja vielleicht nicht so chic und trendy, im ganz altmodischen Sinne ein Pädagoge zu sein, der seine Schüler begeistern und mitreißen kann, aber wer ehrlich ist, muss zugeben, dass er die Ergebnisse der Studie aus seiner eigenen Schulerfahrung nur bestätigen kann. Denn eines gilt, seitdem es Schulen gibt: Wenn der Lehrer seinen Beruf nicht mit Herzblut ausübt, merken das die Schüler sofort und regieren entsprechend negativ. Ein wirklich guter Lehrer dagegen ist wie ein guter Fußballtrainer, der alle motiviert und das Beste aus jedem herausholt. Und das geht nur über die Persönlichkeit des Lehrers.

Ich selbst hatte das große Glück, von mehreren Lehrern unterrichtet zu werden, die humanistische Pädagogen der „alten Schule“ waren. Natürlich waren sie Dreh- und Angelpunkt ihres unverwechselbaren Unterrichts, und ihnen wäre wohl gar nicht in den Sinn gekommen, dass das irgendwie anders sein sollte oder könnte. Diese Lehrer, die in den 1980ern kurz vor der Pensionierung standen, haben trotz ihres Alters die komplette Klasse für ihre Fächer begeistern können und bei uns allen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Auf einmal machte selbst ein Fach wie Mathematik richtig Spaß, die Liebe unseres Deutschlehrers zur Literatur war regelrecht ansteckend, und auch Englisch war plötzlich gar nicht mehr so schwierig. Selbst 25 Jahre später sprechen wir Altschüler noch immer mit großer Hochachtung von diesen Lehrern und erinnern uns an Einzelheiten aus dem Unterricht. Ein größeres Kompliment kann man einem Lehrer, denke ich, nicht machen.

Ich hoffe sehr, dass viele Lehrer die Hattie-Studie lesen und sich endlich wieder trauen, sich und ihre Arbeit in den Mittelpunkt der Klasse zu stellen, statt den Schülern zu suggerieren, dass der Lehrer völlig beliebig ist.

Es wäre schön, wenn die Kreisschulpflegschaft durch ihr Forum dazu beitragen könnte!

Mit freundlichen Grüßen

C. Ungerer

 

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